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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich
1.1.  Diese Auftragsbedingungen gelten für Verträge zwischen Maike Vygen (nachfolgend: die Übersetzerin) und ihrem Auftraggeber, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart oder gesetzlich unabdingbar vorgeschrieben ist.
1.2.  Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers sind für die Übersetzerin nur verbindlich, wenn sie sie ausdrücklich anerkannt hat.

2. Umfang des Übersetzungsauftrags
Die Übersetzung wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung sorgfältig ausgeführt.  Der Auftraggeber erhält die vertraglich vereinbarte Ausfertigung der Übersetzung.

3. Mitwirkungs- und Aufklärungspflicht des Auftraggebers
3.1.  Der Auftraggeber hat die Übersetzerin rechtzeitig über gewünschte Ausführungsformen der Übersetzung zu unterrichten (Verwendungszweck, Lieferung auf Datenträgern, Anzahl der Ausfertigungen, Druckreife, äußere Form der Übersetzung etc.). Ist die Übersetzung für den Druck bestimmt, überlässt der Auftraggeber der Übersetzerin einen Korrekturabzug rechtzeitig vor Drucklegung.
3.2.  Informationen und Unterlagen, die zur Erstellung der Übersetzung notwendig sind, stellt der Auftraggeber der Übersetzerin bei Erteilung des Auftrags zur Verfügung (Terminologie des Auftraggebers, Abbildungen, Zeichnungen, Tabellen, Abkürzungen, interne Begriffe etc.).
3.3.  Fehler und Verzögerungen, die sich aus der mangelnden oder verzögerten Lieferung von Informationsmaterial und Anweisungen ergeben, gehen nicht zu Lasten der Übersetzerin.

4. Rechte des Auftraggebers bei Mängeln
4.1.  Die Übersetzerin behält sich das Recht auf Mängelbeseitigung vor.  Der Auftraggeber hat zunächst nur Anspruch auf Beseitigung von möglichen in der Übersetzung enthaltenen Mängeln.  Bei berechtigter Reklamation überarbeitet und verbessert die Übersetzerin die anfängliche Übersetzung.  Sie wird die berichtigte Übersetzung innerhalb einer angemessenen Frist an den Klienten rückübermitteln.  Sollten die Vertragsparteien aus nachvollziehbaren Gründen nicht mit der entsprechenden Verbesserung einverstanden sein, vereinbaren sie eine Minderung des Leistungsentgelts.
4.2.  Der Anspruch auf Mängelbeseitigung muss vom Auftraggeber unter genauer Angabe des Mangels geltend gemacht werden.  Er hat eine Mängelbeseitigung schriftlich und unverzüglich geltend zu machen, auf jeden Fall aber innerhalb von zehn Tagen nach Rückübermittlung des Auftrags.  Die Mitteilung einer Reklamation befreit den Auftraggeber nicht von seiner vertraglichen Pflicht zur Zahlung des Leistungsentgelts.
4.3.  Der Anspruch auf Mängelbeseitigung erlischt, wenn der Auftraggeber die Übersetzung seinerseits bearbeitet hat oder von einem Dritten hat bearbeiten lassen.

5. Haftung
5.1.  Die Übersetzerin haftet bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz.  Die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit gilt ausschließlich im Falle der Verletzung von Hauptpflichten.  Stilistisch motivierte Reklamationen berechtigen nicht zu Ansprüchen gegen die Übersetzerin.
5.2.  Die Übersetzerin haftet höchstens im Umfang des jeweiligen Auftragswerts.  Die Haftung im Falle fehlerhafter oder nicht eindeutiger Ausgangstexte ist ausgeschlossen.  Der Auftraggeber hat die Übersetzung/das Lektorat auf ihre/seine Richtigkeit zu prüfen.
5.3.  Der Auftraggeber übernimmt die Haftung für die Rechte an einem Text und stellt sicher, dass eine Übersetzung gefertigt werden darf.  Von entsprechenden Ansprüchen Dritter stellt er die Übersetzerin frei.

6. Berufsgeheimnis
6.1.  Die Übersetzerin verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihr im Zusammenhang mit einer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden.
6.2.  Bei Heranziehung von fachkundigen Dritten zur Ausführung des Auftrags hat die Übersetzerin dafür zu sorgen, dass sich diese zur Verschwiegenheit entsprechend Nr. 6.1. verpflichten.

7. Vergütung
7.1.  Die Rechnungen der Übersetzerin sind fällig und zahlbar innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum.
7.2.  Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
7.3.  Ist die Höhe des Honorars nicht vereinbart, so ist eine nach Art und Schwierigkeit angemessene und übliche Vergütung geschuldet. Hierbei gelten mindestens die im Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz (JVEG) aufgeführten Sätze als angemessen und üblich.

8. Eigentumsvorbehalt und Urheberrecht
Die Übersetzung bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Übersetzerin.  Bis dahin hat der Auftraggeber kein Nutzungsrecht.  Die Übersetzerin behält sich ein etwa entstandenes Urheberrecht vor.

9. Anwendbares Recht
Für den Auftrag und alle sich daraus ergebenden Ansprüche gilt deutsches Recht.

10. Salvatorische Klausel
Die Wirksamkeit dieser Auftragsbedingungen wird durch die Nichtigkeit oder Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine gültige zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Ergebnis bzw. dem angestrebten Zweck möglichst nahe kommt.

Berlin, 01. Mai 2012,

Maike Vygen